Sonntag, 18. November 2007

Dreierpullover


Gestern waren wir beim Koreaner essen. Im Seoul, hier in München. Und weil ich schon ahnte, dass wir auch übers Stricken reden werden, hatte ich die Filati Nr. 32 dabei. Vor allem eigentlich für Regina, die eine Jacke plant.
Allerdings stießen wir dann auf diesen Pullover aus Caldo. Weich, dicknadelig und einfach eine Augenweide mit seinem simplen, aber eindrucksvollen Muster. Je länger der Abend dauerte, desto öfter wurde diese Seite aufgeschlagen, Patrizia, Regina und ich durchforsteten die Strickanleitung, und allmählich machte sich eine Art Knitalong-Stimmung breit. Ergebnis: Wir beschlossen alle drei, uns diesen Pullover zu stricken.
Wahnsinn. Kaum hab ich vor ein paar Tagen endlich mal rausgekriegt, was ein Knitalong ist - hab ich auch schon einen. Hurra! Nicht nur mein erster Blog, sondern auch gleich mein erster Knitalong.
Für alle Nicht-Strickerinnen: bei einem Knitalong stricken alle Beteiligten das gleiche Projekt oder Muster, nur in jeweils eigenen Varianten.
Und wenn sich jetzt alle Nicht-Strickerinnen fragen, was das für einen Sinn macht ... könnte man natürlich antworten, dass es sehr praktisch ist, sich bei einem Projekt gegenseitig unterstützen zu können ... aber wir haben einfach beschlossen, dass wir nach Fertigstellung unserer Pullover quer durch die Fußgängerzone Münchens flanieren werden, stolz wie Schneeköniginnen, und uns von den japanischen Touris als Drillinge ablichten lassen.
Mal schauen, ob die uns das abkaufen.

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