Donnerstag, 13. März 2008

Strickdesign - wer will was?


Die letzte Umfrage habe ich mal wieder mit Spannung verfolgt – auch wenn sie vielleicht Ergebnisse zeitigt, die die meisten von uns erwartet haben.
Diesmal ging's ja um Strickdesign, darum, wie kompliziert es sein darf und ob man lieber gar nichts ändert oder alles selber entwirft.
Das breite Mittelfeld (62 Prozent) zeigt den Trend zur praktischen Vorlage mit ebenso praktischen kleinen Anpassungen von eigener Hand. So kenne ich das auch von den erfahrenen Strickerinnen in meinem Freundeskreis: Ohne viel Umstände, aber mit viel Sachverstand wird da umgerechnet, verlängert und gekürzt, die Modellwolle wird durch die eigene Lieblingswolle ersetzt, und den Kragen lassen wir lieber ganz weg.
Weit abgeschlagen die Varianten "Ich stricke strikt nach schlichter Vorlage und ändere gar nix" und "Gerne entwerfe ich eigene, aber kleine Designs". Beide sind genau mit 25 Prozent dabei.
Noch seltener wird offenbar die komplizierte Vorlage in Kombination mit "bloß nichts ändern" bevorzugt. Vielleicht deshalb, weil Strickerinnen, die komplizierte Vorlagen können, auch vor Änderungen nicht zurückschrecken – und sich deshalb ins besagte Mittelfeld gestellt haben.
Ganz einsam steht die eine Stimme da, deren Besitzer/in sich als erfahrene Designerin gerne auch mit komplizierten Projekten befasst, vom Entwurf bis zur Ausführung. (Ähm, wer war das eigentlich?, grübelt der neugierige Wollmops.)

Der Wollmops selber hat sich übrigens unter die 6 Stimmen gemischt, die sich am liebsten an kleine eigene Designs wagen. Nicht, dass ich nicht auch gerne nach Vorlage stricke, aber es wurde ja nach dem größten Spaßfaktor gefragt.
Ich hoffe, Ihr hattet ein bisschen Spaß mit dieser Umfrage und seid schon gespannt auf die nächste. Na, mal sehen, was dem Wollmops so einfällt.

Keine Kommentare: