Donnerstag, 1. Mai 2008

Umgefragt: Wie hast Du stricken gelernt?


Zuerst das Wichtigste: Es gibt niemanden, der nicht strickt.
Na ja. Das ist vielleicht ein bisschen verkürzt formuliert. Sagen wir mal: Es gibt niemanden, der nicht strickt und gleichzeitig diesen Blog liest und an der Umfrage teilgenommen hat.

Stattdessen haben alle irgendwann stricken gelernt. Die meisten von irgendwem in der Familie. 60 Prozent haben die Nadeln von Oma, Mama, Tante, Schwester oder dem strickenden Ausnahmeopa in die Hand gedrückt bekommen.
Immerhin 36 Prozent haben die Freuden der Nadel im Handarbeitsunterricht aufgeschnappt – wobei natürlich fraglich ist, wie viel da wirklich Freude war und wie viel Garnquälerei. Und ganze 11 Prozent können bezeugen, dass Bücher Ausgangspunkt für ihr Strickwissen waren.

Von mir ist ja in weiten Kreisen bekannt, dass ich Handarbeitsunterricht gehasst habe. Nein, warte, das stimmt nicht. Ich habe ihn GEHASST. Ja, das triffts eher. Ich hätte viel lieber Werken gehabt, obwohl ich sonst nicht so die klassische Bäumekletterin war. Aber in puncto Werken hätte ich schrecklich gern mit den Jungs getauscht. Glücklicherweise gabs das dann später im Gymnasium doch noch für Mädchen.
Auf jeden Fall hätte ich im Handarbeitsunterricht niemals stricken gelernt. Das musste mir schon meine Ami (sprich, meine Oma) beibringen, und damit liege ich wieder mal im breiten Mittelfeld.
Ganz anders als die eine Stimme, die bekanntgibt, dass sie schon mit 3 Jahren die Nadeln halten konnte und mit 7 die ersten eigenen Lacemuster entworfen hat. Mannomann, alle Achtung! Ähm, könntest Du dann demnächst mal bei mir vorbeischauen und mir noch den einen oder anderen Kniff zeigen? Das wär echt klasse, meint

Euer fröhlicher Wollmops

Keine Kommentare: