Donnerstag, 31. Juli 2008

Wer strickt wie viel? Das Ergebnis!




Warum essen, wenn Du auch stricken kannst?
Diese eigentlich doch naheliegende Frage stellen sich offenbar nur sehr wenige unter uns, nämlich genau zwei.
Das große Gros (36 Stimmen – und damit 50%) begibt sich ein bis zwei Stunden täglich an die Nadel. Etwas weniger bunt treiben es 17 Leute, mit bis zu vier Stunden wöchentlich, und etwas heftiger, mit bis zu fünf Stunden am Tag, sind 15 Leute dabei.

Hinter der einen Stimme, deren BesitzerIn sich nur alle paar Monate strickreif fühlt, steckt womöglich jemand, der sich einem anderen Handgewerkel verschrieben hat. Vielleicht eine passionierte Filzerin oder ein totaler Spinner?

Wie auch immer, der Wollmops bedankt sich wieder mal bei allen Mitstrickenden und Abstimmenden! Er selbst ist ja kein allzu fleißiges Lieschen in strickerischer Hinsicht, sondern denkt auch gerne einfach nur über neue Projekte nach, zeichnet irgendwelche abgedrehten Entwürfe, die sich dann mit normalen Mitteln nicht verwirklichen lassen, oder spinnt im stillen (Ober)Stübchen vor sich hin.
Letzteres in letzter Zeit übrigens weniger. Zum einen warte ich auf meine Spinnrad-Besichtigung in Wien, zum anderen klebt mir die Wolle einfach an den Fingern. Aber so ist das eben im Sommer.

Jedenfalls denkt der in seinem Pelz bratende Wollmops jetzt schon über die nächste Umfrage nach - lasst Euch überraschen!

Dienstag, 29. Juli 2008

Die verstrickte Dienstagsfrage 31/2008


Das neugierige Wollschaf will wissen:
Sicherlich habt Ihr auch etliche Handarbeitsbücher und -zeitschriften daheim. Mich würde interessieren, ob Ihr aus allen schon etwas nachgearbeitet habt oder ob es auch welche gibt, die Ihr nur durchgeschaut habt. Habt Ihr vor, doch noch irgendwann etwas daraus nachzustricken (-häkeln)? Oder blättert Ihr einfach nur immer wieder gern darin und schaut Euch die Modelle an? Hat es auch Bücher und Zeitschriften darunter, von denen Ihr enttäuscht seid oder die Anleitungen sich als zu schwierig erwiesen haben?

Vielen Dank an
Moni für die heutige Frage!


Der Wollmops wirft einen Blick auf seine Bücherstapel und sagt: Hm – ein spannendes Thema!

Ziemlich sicher hab ich noch nicht aus allen Zeitschriften und Büchern was nachgearbeitet. Bin ja in letzter Zeit sowieso eher zur Ich-bastel-mir-mein-eigenes-komisches-Design-Strickse mutiert. Ich stöbere einfach gerne in den Teilen herum, sehe mir an, was so möglich ist, sammle Ideen und bewundere ausgefuchste Modelle.
Allerdings kaufe ich mir seit Monaten kaum noch Zeitschriften oder Anleitungsbücher für ganze Modelle, sondern eher Musterbücher wie Lace & Eyelets oder Inspirationsgiganten wie Intertwined. Damit bin ich dann sehr glücklich und kann mich endlos damit befassen. Diese Bücher werden dann auch richtig benutzt – auch wenn ich nicht den Ehrgeiz habe, jedes Muster abzuarbeiten, wähle ich doch kontinuierlich welche aus.

Montag, 28. Juli 2008

Wie es im Urlaub war ...


Wenn wir aus dem Urlaub kommen, angefüllt mit gehabtem Glück, und vorsichtig tastend die ersten Schritt in unseren alten Alltag machen, fühlen wir uns immer ganz merkwürdig. Ein bekanntes Phänomen, ebenso wie das des postferialen überquellenden Schreibtischs. Wenn die Arbeit wieder so richtig losgeht und kein Gedanke auf dem anderen bleibt, hat man fast Mühe, die Wochen davor noch für wahr zu halten.

Trotzdem wirkt der Urlaub ganz wunderbar in uns nach: die Ruhe, die wir gefunden haben, die Kraft, die wir gewonnen haben, die Liebe zueinander und zur Insel, die wir gefühlt haben.

Besonders die viele Arbeit danach war schuld dran, dass ich hier bisher noch nicht wieder aufgetaucht bin. Aber jetzt! Schon wieder fleißig am Stricken, hab ich endlich auch bei Dawanda neue Sachen eingestellt. Das soll natürlich auch so bleiben – ich hab mir vorgenommen, ab jetzt jede Woche ein Teil einzustellen. Hab schließlich schon genügend neue Projekte im Kopf.

Leider hab ich mich im Urlaub nicht bei der Strickerei ablichten lassen, dabei war ich gar nicht so untätig. Gut, sooo tätig auch wieder nicht, aber immerhin ist ein roter Spitzenschal entstanden – oder noch dabei, zu entstehen. Momentan sitze ich parallel an familiären Socken und an wunderschönen grünseidiggrauen Stulpen. Letztere gibt’s gleich als zwei verschiedene Paare, hab ich's doch glatt fertiggebracht, nach der allerersten die zweite an einer Stelle anders zu stricken. Da ich nicht auftrennen wollte, hab ich kurzerhand ein anderes Design draus gemacht. Bilder folgen!

Jetzt freu ich mich erst mal, wieder bei Euch zu sein!
Der Wollmops