Dienstag, 20. Januar 2009

Aus Fehlern lernen oder Das Schwingrad-Syndrom



Gestern war ich beim Orthopäden.
Warum? Weil ich links seit über 2 Wochen leichte, aber unangenehme Knieschmerzen habe. Eigentlich so leicht, dass es gar keine richtigen Schmerzen sind, aber irgendwie so komische Störgefühle und ab und zu eine Art Nadeldurchschuss von seitlich vorne.

Vor ungefähr 1 Woche habe ich mir selbst die Laiendiagnose gestellt: zu viel gesponnen. Seither entwerfe ich lieber, lasse mit tränenfeuchten Augen mein Spinnrad in der Ecke stehen und stricke an meinem Schal.

Der Orthopäde meiner Wahl hat beim Testen auf Miniskus glücklicherweise nix gefunden und meinte, ja es könne schon mal sein, dass auch bei jungen Leuten (Oh, vielen Dank, lieber Dr. H., aber ich fürchte, mit meinen 43 bin ich womöglich sogar einen Tick älter als Sie) durch Überlastung leichte (oder nicht ganz so leichte) Entzündungen entstehen.
Seither schlucke ich entzündungshemmende Tabletten (verordnet), salbe mein Knie mit einer passenden Salbe, trage beim Rumlaufen eine Kniebandage (siehe Foto) und nehme Arnika (damit helfe ich mir selbst bei so Sachen immer gerne). Drückt mir bitte die Daumen, dass wir das Knie damit wieder besänftigen können. Sonst muss ich in 1 Woche in die nächste Behandlungsstufe einsteigen, mit Röntgen und was weiß ich.

Aber wie überhaupt: zu viel gesponnen? Andere verspinnen täglich kiloweise Vlies, warum knackt bei mir das Knie, obwohl es in den Weihnachtsferien höchsten 3 Stunden pro Tag waren?
Na ja ... ich reim mir das so zusammen: Erstens, es waren 3 Stunden am Tag. In einer zwar sanften, aber vordem eher unbekannten Bewegung. Zweitens, statt brav wie ein wohlerzogenes Mädchen mit geschlossenen Knien dazusitzen, ließ ich sie bequem auseinanderfallen. Daraus ergibt sich aber am Doppeltritt eine einseitige Belastung – die Unterschenkel sind seitlich weggekippt, aber die Bewegung muss ja trotzdem senkrecht nach unten gehen. Wenn ich das mal im Trockendock simuliere, dann spüre ich ganz genau, dass innen vorn am Knie sich Muskeln mitbewegen. Und genau da tut's mir jetzt weh.

Nachdem ich mich gewundert hatte, dass Dr. H. immer von einem "Schwingrad" sprach (er hatte mich seinerseits nicht gleich verstanden), war ich doch höchst erleichtert zu erfahren, dass ich nach geheilter Entzündung wieder an besagtem Schwingrad arbeiten darf. Und dann, das kann ich Euch sagen, werd ich's echt ruhig angehen lassen!

Denn wenn man schon Fehler macht, kann man ja auch was draus lernen. Darum stricke ich jetzt an meinem Schal wie eine Irre und arbeite mich vermutlich grade konsequent auf eine Sehnenscheidenentzündung oder ein Karpaltunnelsyndrom zu.
Alles andere wäre einfach zu langweilig.

Samstag, 17. Januar 2009

Japanese Klick Knitting!








Wer Nadeln dieser Qualität geschenkt bekommt, wird nicht zögern, sofort damit loszustricken. So hat's auch der Wollmops gemacht und nach kurzem, hektischen Gesuche einen Schal angeschlagen. Auf den neuen Addi Klicks (Stärke 7) mit einem meiner Lieblingskaufgarne: Royal Tweed von Lana Grossa in diesem wunderschönen Rosaton.
Wenn ich mich hier im Blog so umschaue, passiert bei mir zurzeit ziemlich viel in Rosa. Aber lasst Euch nicht täuschen, das ist eher ein Dokumentationszufall. Den Schal stricke ich für mich selbst – passend zu einer meiner Tempeltanz-Mützen. Nachdem ich praktisch seit Wintereinbruch in blauem Schal und blauem Tempeltanz zu grüner Jacke rumrenne, war jetzt ein Befreiungsschlag angesagt. Die besagte hektische Suche förderte neben der richtigen Wolle auch das passende Muster zutage: aus einem meiner zwei japanischen Strickbücher, die ich ... äh ... vor ca. einem halben Jahr besprechen wollte. Ursprünglich.


Hier jetzt endlich eine Würdigung (wenigstens von dem einen). Es enthält 300 Lacemuster, jedes mit einem übersichtlichen Chart an seiner Seite.


Sämtliche Zeichen in den Charts werden am Schluss des Buchs in wirklich fantastischen Schaubildern erklärt, die ich extrem leicht verständlich finde. Und das, obwohl es sich teilweise um ausgesprochen trickreiche Verschlingungen handelt. Aber die deutlichen Zeichnungen machen alles ganz ohne Japanischkurs nachvollziehbar. Toll – das ist einfach gut durchdacht!


Übrigens: Da ich den Schal möglichst fertig haben wollte, bevor es Frühling wird, habe ich zu dieser dickeren Wolle gegriffen. Dieses Muster sieht natürlich in den verschiedenen Dicken ganz anders aus, ist aber tatsächlich dieses hier:


Und die Nadeln flutschen und flutschen ...

Freitag, 16. Januar 2009

Und der Beweis!


Da ist es, ganz genau, dieses rauchige Rosagrausilber von meinem Garn. Erkennt Ihr's wieder?
Das Bild stammt von einer Webcam von meiner geliebten Insel Amrum, und ist genau einen Tag nach meinem Garnposting aufgetaucht.
Schön, wenn man so wiedergeliebt wird. Auch wenn es kein Mensch ist, sondern eine Insel.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Kurz mal gezeigt ...



Und hier sehen Sie eine der neueren Kreationen aus Wollmopsens Spinnstube: Silbergrauer* Kammzug (21 Micron, Merino), zusammenkardiert mit orangefarbenem Kammzug (auch Merino, einen Hauch weniger fein) und einigen Fäden Kid Seta in Orange. Dick/dünn gesponnen, ein wundersames diffuses Silbergrau mit orangen Strähnen, das insgesamt wie von dem zartesten aller Rosatöne überhaucht ist, bisschen wie ein Abendhimmel im Verblassen. Für mich eine traumhafte Farbe.

Apropos kardiert: Auf Monikas Trommelkarde von Walther natürlich. Neulich, Ihr wisst schon, als das überdrehte Kunstwerk entstand.
Und apropos Trommelkarde: Heute hab ich mir ... selbst eine bestellt! (!!!!!)
Ja, ich habe es getan. Mit klopfendem Herzen und einem rückversichernden Blick in den Umschlag, der von Weihnachten übrigblieb. Wenn Ihr mir alle fest die Daumen drückt, krieg ich sie in 3 Wochen. Ich sag Euch dann Bescheid. Momentan fühle ich mich noch leicht benommen, aber ich hoffe, das gibt sich mit der Zeit ...

*Das Silbergrau stammt übrigens von Sophie Braun, ich habe diese Farbe nirgendwo sonst finden können.

Dienstag, 13. Januar 2009

Kreisch - gewonnen!!!!!!!



Wer kann das glauben? Ich bin nach unserer geschätzten Tichiro und einer mir nicht bekannten Daniela K. - Gratulationen an sie und an alle anderen Glücklichen - DRITTE in Martinas Adventsrätsel geworden!!! Juhu! Addi-Nadeln zum Klicken - meine Güte, und ich hab mir so was schon so lange gewünscht.

Wenn das mal nicht fantastisch zur Dienstagsfrage passt - jetzt muss ich bei Moppe wohl noch anbauen!

Unter hysterischem Gekicher und mit selig strahlenden Augen
Euer begeisterter Wollmops

Die verstrickte Dienstagsfrage 3/2008


Heute befasst sich das sicher sehr ordentliche Wollschaf mit einer Verstau-Frage:


Wie bewahrt ihr eure Stricknadeln, Häkelnadeln, Nadelspiele und weiteres Zubehör auf? Benutzt ihr Spezialetuis oder etwas selbst Gebasteltes?
Herzlichen Dank an Anja für die heutige Frage!

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Der Wollmops betrachtet sein Equipment und sagt:

Also, wenn ich nur ein Etui für meine Nadeln hätte, dann wären das ca. 5 bis 10 Etuis.

Stattdessen setze ich lieber ein älteres IKEA-Moppe-Kommödchen dafür ein, das unter meinem Bett steht, stets bereit, seine kleinen Schubladenzungen unter dem Bettrand rauszustrecken. In der breiten Schublade unten lagern alle Jackennadeln zusammen mit sämtlichen Nadelspielen. In den 2 mittleren Schüben stecken Rundstricknadeln – rechts bis Größe 5, links von 5,5 bis Bombastisch. Ganz oben in den 3 Minis hausen rechts verschämt die Häkelnadeln, und mittig bis links finden sich nützliche Strickutensilien wie Maschenmarkierer und Pompommacher (die ich mir mal in einem Anfall geistiger Verstrickung gekauft und immerhin schon zweimal benutzt habe) oder Außenseiter wie Zopfnadeln.

So ein tolles Etui hätte ich trotzdem zu gerne mal, am besten aus taubenblauem Brokat mit Fleurs de Lis in Gold ... also, wenigstens fürs Verreisen wäre das doch praktisch. Leider ist meine Nähkraft bei weitem nicht so stark ausgebildet wie meine StrickundSpinnkraft – also werde ich wohl weiter etuilos bleiben.
Es sei denn, eine meiner nähbegabten Freundinnen denkt vor meinem nächsten Geburtstag daran, diesen Blogeintrag zu studieren. Etwas unwahrscheinlich leider, da dieses Ereignis erst wieder in knapp einem Jahr stattfinden wird. Hm. Doch was ein echter Wollmops ist, der schweift zwar weit vom Thema ab, aber gibt die Hoffnung niemals auf. No, Sir!

Dienstag, 6. Januar 2009

Dokumentiert! Das weltweit Schonendste Garnbuch (WMM) *



Ein guter Vorsatz für das neue Jahr, den ich kürzlich unter den Tisch fallen ließ, ist mein Garnbuch.
Der gute Vorsatz bezieht sich eigentlich nur aufs Fortführen, da das Garnbuch bereits zwei Tage vor dem Jahreswechsel das Licht der Welt erblickte, und eigentlich ist es auch gar kein Buch, aber immerhin enthält es Garn. Mehr noch: GarnE. Ich möchte darin nämlich alle Garne dokumentieren, die über meine Spule gelaufen sind.

Also entferne ich mit Hilfe eines Skalpells ein Stück aus dem noch vom Aufhaspeln betäubt aufgespannten Garn und schaffe den Faden schnell beiseite, bevor es merkt, was passiert ist. Ein günstiger Zeitpunkt in der Tat – gleich darauf landet das Garn ja im Wasserbad, wo die Wunde schnell etwas abfilzt. Das Garn spürt praktisch gar nichts davon. Sobald es nach dem Schleudern in der Dusche hängt, schläft es rasch ein, ein ganz natürlicher Vorgang.

Ich ziehe mich still ins Ärztezimmer zurück und prüfe die Probe, bevor ich kurz die wichtigsten Daten aufschreibe: Geburtsgewicht, Datum des Verspinnens und Verzwirnens, Beschaffenheit und Farbspezifikationen des Garns etc etc. Mit Uhu – selbstverständlich lösemittelfrei – bringe ich die entnommene Probe dann direkt neben den Notizen als Spirale auf dem festen Papier auf. Ein letzter Trockungsvorgang, dann wird das Buch geschlossen und weggestellt. Ist das Garn schließlich so weit, das Bad zu verlassen, ist von dem Buch längst nichts mehr zu sehen, es wirkt an seinem Platz im Regal ganz unauffällig und wird von dem Garn nicht erkannt. Und das, obwohl dieses oft nur ein Regalbrett darüber einzieht.

Diese Methode der Schonenden Garndokumentation (WMM) ist inzwischen international anerkannt und als weltweites Patent angemeldet. Wenn auch Sie Interesse daran haben, diese Technik zu erlernen, können Sie das kostengünstige Garnbuch-Seminar (WMM) bei Prof. Dr. Dr. Wollmops buchen. Ab Juli sind wieder Plätze frei.

* WMM – Woolmopsmark

Montag, 5. Januar 2009

Wollmops goes mad: Konspirative Käufe am Rande der Ohnmacht


Bisher verschwiegene Details zu weihnachtlichen Selbstbeschenkungen endlich aufgedeckt! Lesen Sie heute alles zu Wollmops' neuen Büchern und Farbstiften!


Während eine tiefe Stille über dem Land liegt und Frostbeulen über strickende Hände kriechen, tut sich unter der Schneedecke Unglaubliches. Wie unsere Korrespondentin Tamara R. jetzt in Erfahrung bringen konnte, liegen bei Wollmops anscheinend schon seit Tagen neue Bücher im Zimmer, ohne dass darüber berichtet wurde. Und just heute kam ein neues verdächtiges Paket. Tamara R. hat kurzerhand den Boten überfallen und das Paket mit wenigen Schnitten geöffnet.
Es enthielt unter anderem: ein neues Tagebuch und 72 wasservermalbare Farbstifte im Metallkasten (siehe Bilder oben).

Unter Gefahr für Leib und Leben stahl sich unsere Korrespondentin als Nächstes in die WollmopsWerkstatt und stieß dort auf seitenweise neues Material. Aber überzeugen Sie sich selbst:

In aller Heimlichkeit hatte der Wollmops offenbar Nicky Epsteins Knitted Flowers, den Essential Guide to Color Knitting Techniques sowie zwei Bücher mit grafischen Mustern, die ohne Zweifel zur Ideenfindung gedacht sind, erworben. Was mit dieser konspirativen Aktion bezweckt werden sollte, kann bis auf Weiteres nur vermutet werden.
Da der Wollmops jedoch inzwischen völlig in Spinnen, Lesen und Skizzieren versunken ist und ob seiner Käufe am Rande einer euphorischen Ohnmacht scheint, konnte sich unsere Korrespondentin unbemerkt zwischen zwei Wollkisten einnisten und beobachtet die weitere Entwicklung von dort aus.
Wir werden Sie auf dem Laufenden halten!

Sonntag, 4. Januar 2009

Sag niemals nie


Gestern haben meine Freundin Monika und ich wochenendliche Familienbande gekappt und uns bei mir zu einem freien Spinn- und Kardiernachmittag getroffen, der ganze 10 Stunden dauerte und recht erstaunliche Ergebnisse zeitigte.

Ich hatte mich und die Wohnung gründlich darauf vorbereitet. Was wegen manischem Spinnen (trotz Urlaub) und nervigem Kopfweh (ebenfalls trotz Urlaub) in den letzten Tagen an Haushaltsarbeiten liegen geblieben war, wurde von einer einzigen AufräumUndPutz-Welle hinweggefegt. Und siehe, meine Wohnung ward ordentlich! Ich konnte es kaum glauben.

Zusammen mit Monika ging ich dann prompt daran, diesen untragbaren Zustand zu ändern und die Zimmer zu verwüsten. Plötzlich lag ihr riesiger Rucksack, in dem sie ihre neu erworbene Trommelkarde angeschleppt hatte, zwischen den Kammzugknäueln herum, die aus einer meiner Kisten explodiert waren, kaum dass ich sie geöffnet hatte. Gesponnene Stränge aus meiner manischen Fertigung drapierten sich über Bücher zu Färben, Spinnen, Stricken und Wollmauszucht, die wir aus den Regalen gezerrt hatten, der Küchentisch brach unter der Kardiermaschine fast zusammen und konnte sich nur deshalb aufrecht halten, weil neben ihm hochherrschaftlich mein Spinnrad thronte, an dem Monika saß und spann.

Und wie sie spann! Während ich beglückt Gramm um Gramm durch ihre Trommelkarde jagte, spann Monika, die noch bis Ende Februar auf ihr eigenes Spinnrad warten muss, einen wunderbar gleichmäßig dünnen Faden. Schon vorher bei Plätzchen und Getreidekaffee hatte sie mir kategorisch erklärt, dass Art Yarn ihre Sache nicht sei. "Für mich", hatte sie gesagt und dabei freundschaftlich meine ersten Garne mit orangen Knubbeln und grünen Fransen getätschelt, "für mich ist vor allem wichtig, einen schön gleichmäßigen Faden zu spinnen." Bevor ich noch sagen konnte: "Ja, das will ich natürlich auch können, aber Art Yarn ist einfach so ...", saß sie praktisch schon am Rad und freute sich, wie schnell sie Gleichmäßigkeit erzeugen konnte.
Während sich die Spule allmählich füllte, bemerkte ich irgendwann zwischen zwei Kardierdurchgängen: "Vielleicht ist da doch ein bisschen viel Drall drin." Aber schon im nächsten Moment waren wir beide von unserem Gesprächsthema (Spannungen in der Familie) so abgelenkt, dass das sofort wieder unterging.

Der erfahrenen Spinnerin, die hier mitliest, zuckt es jetzt womöglich schon um die Mundwinkel, alle anderen haben noch diesen unschuldigen Blick, den auch wir hatten, als Monika ihr Spinnergebnis von der Spule auf mein neues Niddy Noddy wickelte und dabei anzog, als ginge es um ihr Leben. Hinterher schaffte ich es kaum, die Abbindfäden einzuflechten, so straff hatte sie den Faden gespannt. "Du hast gesagt, ich soll es spannen!", beschwerte sie sich, als ich mich beschwerte. "Ja, aber erst, wenn du es nass gemacht hast", ächzte ich.

Schließlich war es doch geschafft. Und wir zerrten den Strang von der Handhaspel. Aber was war das? Vor unseren Augen zurrte sich das Ding, das gerade noch stolze 150 Zentimeter Umfang gemessen hatte, zusammen! Es schrumpfte und schrumpfte – von Minute zu Minute mehr! Überdrallte Garnstücke schossen heraus wie Spargel aus dem Boden, wir konnten nur sprachlos zusehen. Bald darauf konnte ich mir den gesamten Strang als Kragen umlegen - und das war der Moment, wo wir in hysterischem Gelächter zusammenbrachen. Monika krümmte sich lachtränenüberströmt auf ihrem Stuhl, ich hockte gegen die Spüle gelehnt auf dem Boden und riss mir das Ding wieder herunter, um genug Luft zu kriegen. Wenige Sekunden später war es schon so klein, dass ich es als Armband tragen konnte. Als ich meiner Vermutung Ausdruck verlieh, im Zentrum des Strangs könnte sich ein schwarzes Loch befinden, fiel Monika fast vom Stuhl.

Es dauerte lange, bis wir uns erholt hatten. Wir hatten unsere Kleider in Ordnung gebracht, uns an den Tisch gesetzt und versuchten gerade, wieder etwas Normalität herzustellen, als Monika sagte: "Und dabei wollte ich doch nie ein Art Yarn machen."
Wir klappten erneut zusammen.


PS: Als Halskrause macht sich das Objekt wirklich nicht schlecht. Besonders mit ein paar Federn oder fluffigen Wollteilen drin. Wenn man erst mal geschafft hat, mit Lachen aufzuhören, ist es definitiv ein wunderschönes Teil. Und grün gefärbt lässt sich nächstes Weihnachten damit sogar der Adventskranz sparen. Das Loch für die dicke Kerze in der Mitte ist ja schon drin.